Augenerkrankungen
Netzhauterkrankungen
Durch eine Netzhautuntersuchung können wir Gefäßerkrankungen, Entzündungen, Lochbildungen und viele degenerative oder vererbbare Veränderungen an der Netzhaut diagnostizieren.
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Mehr InformationenDiabetische Netzhautveränderungen (Retinopathia diabetica)
Untersuchungen
![](https://www.mvz-krause.de/wp-content/uploads/2023/04/nummer1.png)
Netzhautuntersuchung in weiter Pupille:
![](https://www.mvz-krause.de/wp-content/uploads/2023/04/nummer2.png)
Gefäßdarstellung der Netzhaut (Angiographie):
![](https://www.mvz-krause.de/wp-content/uploads/2023/04/nummer3.png)
Optische Kohärenztomographie (OCT)
Auch der eventuell eingetretene Therapieerfolg sowie erneute Verschlechterungen der Schwellungen (welche eine wiederholte Therapie bedeuten würden) können durch regelmäßige Kontrollen dargestellt werden. In der OCT sehen wir eine Verschlechterung meist so frühzeitig, bevor der Patient überhaupt einen Sehverlust bemerkt. Das heißt, wir können den Patienten frühzeitiger einer erforderlichen Therapie zuführen.
Ihre Krankenkasse übernimmt meistens die Kosten für diese hoch spezialisierte Untersuchung mit der OCT. Sofern wir diese nicht zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung abrechnen dürfen, bieten wir sie Ihnen als individuelle Gesundheitsleistung an. Das heißt für Sie als Patient, dass Sie in diesem Fall die Kosten selbst tragen müssen. Sprechen Sie uns an oder fragen Sie bei Ihrer gesetzlichen Krankenkasse nach.
Therapie
Lasertherapie:
Diese wird ambulant durchgeführt. Dafür wird die Pupille erweitert und das Auge mit Augentropfen unempfindlich gemacht.
Vitrektomie (Netzhaut-Glaskörperchirurgie)
Bei sehr schweren Fällen ist diese Therapie zur Vermeidung einer drohenden Erblindung möglich. Sie erfordert dann meistens einen stationären Aufenthalt.
Lasertherapie und /oder Medikamenteneingabe in den Glaskörper:
Neben der punktuellen Lasertherapie nahe der Stelle des schärfsten Sehens wird heute zunehmend eine Medikamentengabe in den Glaskörper bevorzugt. Dabei wird in das durch Augentropfen unempfindlich gemachte Auge ein Medikament (ein sogenannter VEGF-Hemmer), der gefäßabdichtend wirkt, in das Auge injiziert. In seltenen Fällen wird auch Kortison verwendet. Das kann einmalig sein oder mehrfach im Abstand von einigen Wochen. Im Anschluß kommt es meist in der darauf folgenden Zeit zum Abschwellen der verdickten zentralen Netzhaut. Dieser Therapieerfolg wird durch die OCT sehr genau überwacht. Sofern die Schwellung zurück kommt, kann das Medikament erneut gespritzt werden. Lasern und Spritzbehandlung kann auch kombiniert werden.